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Weltweit erste Bügelmessschraube
mit zwei Millimeter Spindelsteigung
Eine Verkürzung der Messzeiten um mehr als die Hälfte realisiert die weltweit erste digitale Bügelmessschraube mit zwei Millimeter Spindelsteigung pro Skalentrommelumdrehung.
„QuantuMike“ absolviert selbst so komplexe Aufgaben wie das einhändige Messen an mehrfach abgestuften zylindrischen Werkstücken um rund 50 Prozent schneller als übliche digitale Geräte.
Anders als diese mit ihrer Spindelsteigung von gemeinhin 0,5 Millimeter pro Skalentrommelumdrehung, schafft QuantuMike mit zwei Millimetern die vierfache Distanz. Und das sogar bei höherer Präzision: mit Fehlergrenzen von 2 µm geht die Bügelmessschraube deutlich über die in der DIN 863 definierten Anforderungen an die Genauigkeit hinaus.
Die vergrößerte Gewindesteigung wird durch weitere komfort- und leistungsbetonte Merkmale begleitet. So unterstützt der patentierte Ratschentrommelmechanismus das stabile Messen bei unterschiedlichen Anwendungen, zum Beispiel bei Einhandbedienung oder Ständeranwendungen. Die Ratsche kann sowohl über die Trommel als auch über den Schnelltrieb bedient werden.
Bemerkenswert ist weiterhin die mit Schutzart IP65 sehr hohe Resistenz von QuantuMike gegen Staub- und Wassereinwirkung. Hinzu kommt die „Coolant Proof“-Bauweise von Mitutoyo, die extreme Materialbeständigkeit gegen Emulsionen, Öle, Fette und Kühlmittel bietet. Dank dieser Eigenschaften eignet sich die QuantuMike ideal auch für den Einsatz in Maschinenanwendungen mit ihren hoch belastenden Arbeitsbedingungen.
Die hohe IP-Schutzart der Mitutoyo-Neuheit wird auch von unabhängiger Expertenseite durch entsprechende Prüfzertifikate der TÜV Rheinland Group bestätigt.
Erhältlich sind die neuen Geräte ab sofort in zwei Modellvarianten mit Messbereichen von 0-25 sowie 25-50 Millimetern, jeweils mit und ohne Datenausgang.
Drahtlose Datenübertragung
von Messgeräten auf PC
Das neue U-WAVE Funkübertragungssystem für die Datenübermittlung von Handmessmitteln zum PC zeichnet sich sowohl durch hohe Betriebssicherheit als auch besondere Wirtschaftlichkeit aus.
So ermöglicht U-WAVE beispielsweise bis zum nächsten Batteriewechsel rund 400.000 Datenübertragungen bis zu einer Reichweite von 20 Metern. Dabei können bis zu 100 Messgeräte mit einer einzigen Empfängereinheit verbunden werden. Zudem lassen sich über einen handelsüblichen USB-Hub insgesamt 16 U-WAVE-Empfänger an den PC koppeln.
Der verwendete Frequenzbereich ist das 2,4GHz Band, das sich zur Vermeidung von Funkinterferenzen beim gleichzeitigen Einsatz meh-rerer Empfänger oder anderer Komponenten zwischen 2,405 GHz und 2,475GHz einstellen lässt.
Das neue System erlaubt den Import von Messdaten aus Mitutoyo-Geräten mit Digimatic Datenausgang in Standardsoftware, wie Excel oder WordPad, sowie in alle gängigen Statistikprogramme, etwa Mitu-toyo MeasurLink. Ein virtueller COM-Treiber ermöglicht das Einlesen von Messdaten in Programme, die serielle RS-232C-Kommunikation unterstützen.
Für besondere Prozesssicherheit sorgt die optische und akustische Datenübertragungs-Bestätigung. Sie erfolgt per rot-grüner LED am Sender sowie, beim Modul mit Summer, zusätzlich als Signalton.
Die Sendereinheit mit rein optischer Bestätigungsfunktion verfügt darüber hinaus über die extrem hohe Schutzart nach IP67. Damit eignet sie sich auch für den Betrieb in besonders rauer Arbeitsumgebung.
Als besonders praxisorientiert und kostensparend erweist sich die Unterteilung von Kabel und Sender in zwei separate Bauteile. Möchte man einen Sender mit unterschiedlichen Messgeräten einset-zen, so kann man lediglich durch Tausch des Anschlusskabels sehr flexibel agieren.
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Für das U-Wave-System wurde das "Mitutoyo U-Wave Input Tool" entwickelt. Dieses ist Teil einer Microsoft EXCEL Datendatei und wird verwendet, um Messdaten von Mitutoyo Digimatic-Messgeräten in die Datendatei einzulesen und dort auszuwerten. Die Datenübertragung vom Messgerät zur Datei kann dabei drahtlos über eine U-Wave-Schnittstelle oder - bei Verwendung eines Datenkabels - über eine Mitutoyo DMX-Schnittstelle erfolgen.
An dieser Stelle stellen wir Ihnen das "Mitutoyo U-Wave Input Tool" sowie eine Kurzanleitung zum kostenlosen Download zur Verfügung:
![]() | Download "Mitutoyo U-Wave Input Tool" |
Neue digitale Messuhren ID-N und ID-B
für raue Arbeitsumgebungen
Speziell für den flexiblen Einbau in Maschinen und Vorrichtungen mit widrigen, rauen Umgebungsbedingungen und beengten Platzverhältnissen gibt es zwei neue digitale Messuhren von Mitutoyo. Besondere Kennzeichen der Geräte sind ihre Schutzart nach IP66, eine um 180 Grad umschaltbare Orientierung der Anzeige sowie eine variable Display-Anordnung.
Durch die praxisgerechte Lageorientierung der Anzeige lassen sich die neuen Digimatic Messuhren auch bei geringem Platzangebot und überkopf in Vorrichtungen und zum Beispiel in Werkzeugmaschinen montieren.
Die beiden Versionen der Baureihe unterscheiden sich in der Anordnung des Displays, das bei der Ausführung ID-N parallel zur Spindel und beim Modell ID-B im 90-Grad-Winkel zur Spindel angeordnet ist. Diese Wahlmöglichkeit ist ein weiterer konstruktiver Vorteil für die bestmögliche Montage am Einsatzort.
Hinzu kommt die schmale Bauform mit ihrem lediglich 35 mm breiten, rechteckigen Gehäuse. Dadurch lassen sich in Reihenanordnungen deutlich mehr dieser Geräte auf engem Raum kombinieren, als dies bei runden Uhren möglich wäre.
Mit der Schutzart IP66 nach DIN EN 60529 erweisen sich die Neuheiten darüber hinaus als extrem widerstandsfähig gegen Staub sowie starkes Strahlwasser und sind zudem ölresistent.
Messmikroskope MF und MF-U
mit neuem optischem System
Die neuen Varianten der Messmikroskope MF sowie MF-U von Mitutoyo stehen für die Spitzenklasse dieser Gerätekategorie. Sie bieten ein bestechend helleres, schärferes und kontrastreicheres Bild als bei Systemen dieser Art üblich.
Für dieses Mehr an Leistung bürgen zahlreiche Besonderheiten am optischen System der Geräte.
Dazu gehören eine zusätzliche Lochblende zur Reduktion unerwünschter interner Reflexionseffekte um gut 20 Prozent, Maßnahmen zur Reduktion der Bildfeldwölbung des Okulars, Lösungen zum Verringern des Objektivflimmerns, ein optimierter Durchmesser der Aperturblende und schließlich der Einsatz einer Folie statt der üblichen Glasplatte zur Erzeugung diffusen Lichts. Allein die letzte Maßnahme bringt eine mehr als verdoppelte Lichtleistung.
Der Zustellmechanismus für den Messtisch der Geräte benötigt keine Gewindestangen mehr, sondern arbeitet nach einem neuartigen Prinzip mit drei versetzt zur Antriebswelle angeordneten Walzen für mehr Präzision und Komfort.
Während die Gerätevariante MF vor allem dem besonders anspruchsvollen Einsatz im großen Messbereich dient, eignet sich die Version MF-U zusätzlich auch für metallurgische Untersuchungen.
Härteprüfgerät Mikrovickers HM-200:
Multifunktionaler Komfort
Das neue multifunktionale Härteprüfgerät Mikrovickers HM-200 nach ISO 6507 und JIS B 7725 ist serienmäßig mit motorischem und manuellem Objektivwechsler ausgestattet. Zum großzügigen standardmäßigen Lieferumfang der Neuheit gehört darüber hinaus ein Kameraanschluss. Zudem glänzt die Neuheit mit einer eingebauten Touchscreen-Bedieneinheit.
Das Mikrovickers HM-200 arbeitet ohne „Todgewicht“ lediglich durch elektromagnetische Prüfkraftaufbringung und ermöglicht dadurch eine exaktere Realisierung der Prüfkräfte.
Äußerst komfortabel im Praxisbetrieb erweisen sich zudem die im Gerät verwendeten Objektive mit ihrem sehr großem Arbeitsabstand. Darüber hinaus ist das Mikrovickers HM-200 mit einem Objektivwechsler für bis zu vier Objektive und bis zu zwei Eindringkörpern (Knoop/Vickers) ausrüstbar.
Sensorpak: Neue Software für
Mehrstellen-Messvorrichtungen
Gleichzeitig bis zu 60 Messuhren oder Messsensoren lassen sich mit der neuen Anzeige- und Kommunikationssoftware „Sensorpak“ online verwalten. Dadurch erübrigt sich für viele Anwender das aufwändige Erstellen individueller Auswerteprogramme für Mehrstellen-Messvorrichtungen.
Sensorpak erlaubt darüber hinaus die Verknüpfung von bis zu 30 Messwerten. Diese lassen sich sowohl einzeln erfassen und darstellen als auch miteinander verrechnen, etwa als Addition oder Subtraktion. Dadurch vereinfacht die neue Software zum Beispiel auch Messungen wie die Dicken- oder Absatzmessung mit Messuhren und Sensoren.
Die Messwerte und Ergebnisse können zudem toleriert und dabei auf drei verschiedene Arten dargestellt werden: als Ziffernanzeige, als Balkenanzeige und als Uhrenanzeige. In allen drei Displaymodi wird die Erkennbarkeit innerhalb und außerhalb der Toleranz liegender Werte durch grüne beziehungsweise rote Hinterlegungen unterstützt.
Besonders interessant: Die Kommunikation zwischen den Messuhren/Sensoren und dem Controller bzw. der Anzeigeneinheit erfolgt dank Sensorpak auch bidirektional, wenn die Sensoren konstruktiv entsprechend ausgelegt sind.








