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In deutschem Fertigungsbetrieb: 

Mitutoyo installiert größtes
3-D-Koordinatenmessgerät
außerhalb Japans

Gigantische Optionen für die Lohnmessung

 
Der Messgerätehersteller Mitutoyo installierte jetzt sein weltweit größtes 3-D-Koordinatenmessgerät in Portalbauweise außerhalb des japanischen Heimatmarktes. Seinen Standort hat der Messgigant beim deutschen Zerspanungs-Spezialisten Jarmet Metallbearbeitung GmbH.

Das in Hattingen an der Ruhr ansässige Unternehmen setzt die High-Tech-Neuerwerbung sowohl für die Qualitätsprüfung an selbst gefertigten Bauteilen als auch für die Auftrags- und Lohnmessung ein.

Mit der Verbindung aus extrem großen Messbereichen und höchster Genauigkeit eröffnet das Gerät der Serie Falcio APEX beeindruckende Dimensionen der 3-D-CNC-Koordinatenmessung.

Die Messbereiche erstrecken sich in der X-Achse über 3000 Millimeter, in der Y-Achse über 5000 Millimeter und in der Z-Achse über 2000 Millimeter. Dies entspricht in etwa den Maßen einer Pkw-Doppelgarage. Entsprechend können auch Werkstücke gemessen werden, die selbst die Ausdehnungen ganzer Automobilkarosserien übertreffen. Dies mit einer Längenmessgenauigkeit von MPEE = (6+8L/1000) und einer Verfahrgeschwindigkeit von bis zu 520 mm/s.

Außergewöhnlich bei einem 3-D-Koordinatenmessgerät dieser Ausdehnung ist die Portalbauweise, die für hohe Steifigkeit und Geradheit der Führungselemente sorgt sowie die Schwingungsübertragung dämpft. Mitutoyo realisierte diese Bauform durch den Einsatz von nach der Finite-Elemente-Methode (FEM) konstruierten Portalkomponenten.

Das in Hattingen an der Ruhr stehende Falcio APEX ist – mit Ausnahme des heimischen japanischen Marktes – das weltweit größte von Mitutoyo jemals ausgelieferte Koordinatenmessgerät dieser Bauweise. Allein 10 Tonnen wiegt seine schwerste Kompo-nente, die aus Granit gefertigte Führung der Y-Achse. Insgesamt bringt der Gigant rund 16 Tonnen auf die Waage – so viel wie drei ausgewachsene Elefanten. Er ruht auf einem 80 m³ großen, eigens für ihn gegossenen 200-Tonnen-Stahlbetonfundament.

 

  

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