Fachbeiträge 2006
Arbeitsabstände von Mess- und Inspektionsobjektiven
Blindes Vertrauen
Mit der Größe eines zu prüfenden Werkstücks wachsen oft auch die Schwierigkeiten der dabei verwendeten Mess- und Inspektionsobjektive. Eine der zentralen Fragen ist in diesem Zusammenhang die nach dem optimalen Arbeitsabstand – ein für den Anwender außerordentlich wichtiger Kennwert...
Profillinien per Messprojektor oder Bildverarbeitung prüfen?
Die eigene Risikotoleranz entscheidet
Profillinien am Mess- beziehungsweise Profilprojektor durch reinen Sichtvergleich zu definieren, ist seit Jahrzehnten gängige und beliebte Praxis. Steigen allerdings die Anforderungen an die Genauigkeit, zeigen sich bauartbedingte Unsicherheiten. Dann ist ein Bildverarbeitungssystem meist die bessere Lösung...
Systemübergreifende Verarbeitung von Qualitätsdaten
Grenzenlos messen
Das lückenlose Erfassen, Überwachen und Auswerten sowie der Austausch von Qualitätsdaten wird in industriellen Produktionsprozessen und auch in anderen Fertigungsabläufen immer wichtiger. Schwierigkeiten bereitet dabei vor allem der Abgleich von aus unterschiedlichen Messsystemen stammenden Informationen. Vor allem in mittelständischen Unternehmen macht man um das Thema aus Furcht vor vermeintlich hohen Kosten und fehlender Kompetenz häufig noch einen Bogen...
Außer Haus messen und prüfen lassen:
Wann lohnt sich die Lohnmessung?
Nicht jeder Betrieb will oder kann sich für bestimmte Prüfaufgaben gleich eigene Koordinaten-, Form- oder Bildverarbeitungsmessgeräte leisten. Alternativ bietet sich die Vergabe der Qualitätsprüfung an einen externen Dienstleister an. Doch auch die schlägt schnell spürbar zu Buche...
Korrekturwertaustausch zwischen Messgerät und Bearbeitungszentrum
„Zeit ist Geld!" Diese Erkenntnis des Wirtschaftslebens ist uralt und dennoch aktueller als je zuvor. Momentan lässt sich das besonders anschaulich bei der Qualitätssicherung durch fertigungsnahes Messen verfolgen. Die Faktoren Zeitersparnis und Wirtschaftlichkeit gewinnen hier rasant an Bedeutung. Konnten sich etliche Unternehmen vor nicht allzu langer Zeit noch eine stichprobenartige Prüfung in aller Ruhe - vielleicht sogar im separaten Messraum - leisten, sieht die Gegenwart anders aus: Lückenlose Prüfung, Schnelligkeit und vor allem unmittelbare Rückmeldungen von Korrekturdaten in den Produktionsablauf sind gefordert...
Für die Serienfertigung: Highspeed-Messen in der Bewegung
Schnell wie der Blitz
Im Vergleich zu anderen in der Fertigung relevanten Messverfahren hat die Bildverarbeitung einen grundsätzlichen Vorteil: ihre Geschwindigkeit. Mit zunehmend rasanteren Taktzeiten in heutigen Serienproduktionen hat allerdings selbst dieses Verfahren immer häufiger das Nachsehen. Einen Ausweg verspricht das Messen „On-the-fly“, eine technisch höchst anspruchsvolle Angelegenheit...
Mit Materialmix beim Endmaßeinsatz sparen
Stahl und Keramik klug kombinieren
Bei durchschnittlich starker Beanspruchung müssen Endmaße regelmäßig etwa alle 12 bis 18 Monate kalibriert werden. Diese Prüfung eines kompletten Satzes in einem akkreditierten Kalibrierlabor schlägt leicht mit etlichen hundert Euro zu Buche. Da lohnt es sich, Einsparpotenziale zu nutzen – zum Beispiel, indem man Endmaße aus unterschiedlichen Materialien kombiniert. Doch welche Mischung macht’s gut und günstig?...
Präzise Werkstückausrichtung
An der Ideallinie
Unbedingte Voraussetzung für jedes korrekte Messergebnis ist die präzise Positionierung des zu prüfenden Werkstücks unter dem Messgerät. Doch gerade bei Serienmessungen mit hohem Teiledurchsatz, unter Zeitdruck und bei manueller Ausrichtung stößt der Anwender häufig auf Schwierigkeiten...

